Natürliches Antibiotikum

By Januar 30, 2017Gesundheit
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Gesunde Geheimwaffen

Auch wenn die Entdeckung des Penicillins zu den bedeutendsten Entdeckungen in der Medizin des 19. Jahrhunderts gehört und Antibiotika noch heute in der Medizin eine große Hilfe beim Kampf gegen zahlreiche Krankheiten ist, stehen uns natürliche Alternativen zur Verfügung. Einzigartige Geheimwaffen aus der Pflanzenwelt helfen uns auf schonende Weise zur Verteidigung gegen Bakterien und wirken außerdem präventiv. Viele Kräuter, Wurzeln, Knollen und Öle haben eine sanfte antibiotische Wirkung ohne das Risiko einer Resistenzbildung und sind frei von Nebenwirkungen. Ohne unsere gesunde Magen-Darm-Flora anzugreifen haben sie wirksame Eigenschaften gegen Krankheitserreger und unterstützen den Körper mit ihrer Heilkraft bei der Bewältigung von Infektionen.

KNOBLAUCH- EIN BAKTERIENKILLER

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Als besonders beliebtes, geschmacksintensives Zwiebelgemüse wird die Wunderknolle weltweit in der Küche verwendet. Natürlich hat eine Zehe in der Suppenbrühe noch keine ausschlaggebende Wirkung, denn nur die Dosis macht das Gift. Der Knoblauch ist von Natur aus ein starkes Antibiotikum und wirkt noch intensiver in Verbindung mit der Zwiebel, die ähnliche Eigenschaften besitzt. Schon seit Jahrhunderten werden die Knoblauchzehen in der traditionellen chinesischen Medizin als Heilmittel angewandt und stärken nicht nur das Immunsystem. Die Schwefelverbindungen in der Knolle unterdrücken das Wachstum von vielen Mikroorganismen und haben eine bakterienabtötende Wirkung die auch gegen unerwünschte Parasiten im Darm wirkt.  Auch andere Krankheitserreger wie Viren und Pilze werden bekämpft.

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INGWER- SCHARF UND GESUND

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Der Ingwerwurzelstock hat vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der alternativen Medizin. Er hilft bei Erkältungen, lindert Schmerzen-  vor allem der Muskulatur, wirkt bei Magenproblemen und gegen Übelkeit sowie Erbrechen. Wie auch die Knoblauchzehe besitzt die Wurzel antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften und bekämpft Pilze und Parasiten. In der asiatischen Küche wird die aromatisch-würzige Ingwerknolle aufgrund ihrer wohltuenden Eigenschaften vielseitig in den Speiseplan integriert. Die in der Knolle enthaltenen ätherischen Öle verleihen ihr eine gewisse Schärfe und einen besonderen Geschmack- ideal zum Würzen von Speisen und zur Förderung der Verdauung. Als Tee wärmt er uns von innen heraus und zum japanischen Sushi wird er in Essig eingelegt gern als Beilage serviert.

KURKUMA- FARBSTOFF UND HEILMITTEL

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Das goldgelbe Gewürz wird seit Jahrtausenden in der chinesischen Heilkunst wegen seiner antibiotischen Wirkung gegen eine Vielzahl von Infektionen eingesetzt. Das in der Wurzel enthaltene Curcumins ist ein natürliches Antibiotikum und Antiseptikum mit entzündungshemmenden Substanzen, die den Körper vor Bakterienbefall schützen. Als hervorragendes Heilmittel hilft das Kurkuma sowohl im Inneren des Körpers als auch von außen. Bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Schnittverletzungen unterstützt und fördert die Gelbwurz die Heilung und stärkt im Körperinneren Leber, Herz, Verdauungssystem und Atemwege.  In der Küche wird es als aromatisches, leicht bitteres Gewürz für Speisen und indische Currygerichte verwendet und schenkt gleichzeitig den Speisen einen attraktiven gelben Farbton.

TEEBAUMÖL- VIELFÄLTIG UND INTENSIV

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Das ätherische Öl des australischen Teebaumes findet als Hausmittel gegen die verschiedensten Erkrankungen Anwendung. Es besitzt eine gute Wirkung gegen Bakterien, verhindert die Vermehrung von Keimen und tötet die Bestehenden ab. Das Öl ist heutzutage wegen seiner vielseitigen Eigenschaften beliebter denn je, stellt eine Alternative zur konventionellen Medizin bei der effektiven Behandlung gegen Bakterien und Pilzerkrankungen und stoppt deren Wachstum. Speziell Erkrankungen der Haut, Schleimhaut und den Haaren können mit dem Teebaumöl behandelt werden. Auch gegen Viren wird es eingesetzt und in der traditionellen Heilkunde beispielsweise bei Herpes zur Anwendung empfohlen. Das Öl unterstützt den Heilungsprozess und mindert den Juckreiz.

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